Rechtsanwälte als externe Datenschutzbeauftragte

Ein Gastbeitrag des Datenschutzticker.de – Blog der Kinast & Partner Rechtsanwälte

Viele Unternehmen sind auf die professionelle Beratung durch einen externen Datenschutzbeauftragten angewiesen, wenn sie die gesetzlichen Vorgaben zum Datenschutz erfüllen wollen. Anreiz hierzu gibt das Gesetz inzwischen zu Genüge, denn durch die letzte Reform des Bundesdatenschutzgesetzes wurden vor allem neue Sanktionen eingefügt.

Allen voran der neue § 42a BDSG, der Unternehmen zur öffentlichen Beichte zwingt, sollte es zum Daten-Gau gekommen sein. Kaum ein Bußgeld könnte schmerzlicher gemessen sein, niemand könnte die medienwirksame Aufbereitung des eigenen Scheiterns im Datenschutz als festes Kalkül wirtschaftlicher Machbarkeit vertreten.

Unternehmen sollten Wert auf die Qualität der Beratung im Datenschutz legen, denn den Schaden in der Öffentlichkeit wiegt auch die Haftpflichtversicherung des Beraters nicht wieder auf. Erfahrene externe Datenschutzbeauftragte bieten Unternehmen die Möglichkeit, Organisationsverschulden auszuschließen und tatsächlichen Datenschutz in der Praxis zu leben, der diese Bezeichnung auch verdient.

Auswahl eines Externen Datenschutzbeauftragten

Wer einen externen Datenschutzbeauftragten zu bestellen plant, für den stellt sich die Frage, wer als vertrauenswürdiger Partner infrage kommt. Referenzen sind ein Kriterium, noch wichtiger können die fachlichen Grundlagen der angebotenen Beratung sein. Datenschutz ist neben der technischen eine zu großen Teilen eine rechtliche Materie, die Rechtsberatung im klassischen Sinne erfordert. Dazu kommt, dass sich das Datenschutzrecht als solches kaum abgrenzen lässt, sondern als Querschnittsmaterie eine breite rechtliche Expertise für umfassende Datenschutzberatung voraussetzt.

Vorteile eines Rechtsanwalts als externer Datenschutzbeauftragter