Behörden, Verwaltungen und Ministerien

Die Administration im Netz

Die Staatsgewalt in der Bundesrepublik Deutschland verteilt sich auf drei Gewalten: Auf die Legislative, also die gesetzgebende Gewalt, die Judikative, also die rechtsprechende Gewalt, und die Exekutive, also die vollziehende Gewalt. Dem Bürger tritt der Staat zumeist in der Form der Verwaltung gegenüber. Nicht umsonst heißt es „Von der Wiege bis zur Bahre: Formulare, Formulare …“. Behörden sind die Stellen, die als Organe des Staates oder eines anderen Verwaltungsträgers die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung wahrnehmen. Ministerien sind die höchsten Verwaltungsbehörden des Bundes und der Länder. Sie werden von einem politisch verantwortlichen Minister geführt.

Erstaunlicherweise sind Behörden manchmal besser als ihr Ruf. Die Vorzüge der deutschen Verwaltung schätzt man meist erst, wenn man im Ausland sitzt …

behördenfinder Deutschland
Der Behördenfinder sucht bundesweit nach Leistungen und Informationen der öffentlichen Verwaltung. Das Angebot hat noch Lücken, weil bislang nicht alle Länder und Kommunen teilnehmen.

deutschland.de – Das Deutschland-Portal
Unter dem Schlagwort Staat bietet das vom Auswärtigen Amt herausgegebene Deutschland-Portal wenig systematisch Links zu Staat, Politik und Demokratie: Bürgerportale, Bundesämter und Bundesanstalten, Justiz und Recht, Parteien und Stiftungen etc.

bund.de verwaltung-online
Behördenverzeichnis
bund.de ist der zentrale Zugang zu den elektronischen Leistungen und Informationsangeboten der Bundesverwaltungen im Internet. Es enthält unter anderem ein Verzeichnis der Behörden und Institutionen des Bundes mit unter anderem einer kurzen Aufgabenbeschreibung der jeweiligen Einrichtung.

Ministerien.Net
Ministerien.net ist eine Suchmaschine, die Suchergebnisse von Websites der Ministerien und Ämter der Länder und des Bundes liefert.

Der Kommunalnavigator
Der Kommunalnavigator bietet Strukturdaten der Deutschen Städte, Kreise und Gemeinden und verzeichnet die offiziellen, kommunalen Websites.

Öffentlicher Dienst

Die Rechtsverhältnisse der Beschäftigten und der Beamten des Öffentlichen Dienstes

Der Begriff „Öffentlicher Dienst“ bezeichnet die Gesamtheit der Beschäftigten öffentlicher Stellen, also die Beamten, Richter und Soldaten die in einem besonderen, unmittelbar durch Gesetz geregelten öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis stehen, und die Tarifbeschäftigten des öffentlichen Dienstes, für die grundsätzlich Arbeitsrecht gilt. Von besonderer Bedeutung sind die Tarifverträge des öffentlichen Dienstes, die zwischen den öffentlichen Arbeitgebern und den Gewerkschaften geschlossen werden.

Zur Recherche von Rechtsprechung insbesondere der Verwaltungsgerichte zu beamten- und personalvertretungsrechtlichen Fragen und der Arbeitsgerichte zu Fragen der Arbeitsverhältnisse von Arbeitnehmern des öffentlichen Dienstes benutzen Sie bitte auch die Seite Rechtsprechung.

Bundesministerium des Innern: Öffentlicher Dienst
Das Bundesministerium des Innern informiert allgemeinverständlich über den öffentlichen Dienst.

dbb Beamtenbund und Tarifunion
Auf der Webseite des dbb werden Informationen zu vielen Themen.des öffentlichen Dienstes geboten.

Der öffentliche Sektor
Diese von dem Deutschen Beamtenwirtschaftsring e.V. (DBW) und der BBBank (Bank für Beamte und den öffentlichen Dienst) herausgegebene Webseite informiert unter anderem zu vielen Themen des Beamtenrechts und zum Tarifrecht für den öffentlichen Dienst.

Öffentlicher Dienst.info
Öffentlicher Dienst.info bietet Informationen zu Besoldung und Entgelten im öffentlichen Dienst des Bundes, der Länder, dfer Europäischen Union, aber auch der Kirchen und Wohlfahrtsverbände, bei den Sozialversicherungsträgern sowie Post, Bahn und Telekom. Mit dem Gehaltsrechner kann man sich Brutto- und Nettogehälter ausrechnen.

Beamtenrecht

„So ist es die besondere Aufgabe des Beamten, zu erkennen, dass er den Staat verkörpert und verpflichtet ist, für seine Würde und seine Ehre einzustehen, die Gesetze zu bewahren, Rechtsnormen festzulegen und daran zu denken, dass diese Dinge seiner besonderen Obhut anvertraut sind“ (Marcus Tullius Cicero).